Kontra Pro Wöllstadt

Kommunalwahl am 15. März 2026 – Ihre Stimme für die FWG – „Gemeinsam für Wöllstadt“
Der Wahlkampf in Wöllstadt hat begonnen. Unterschiedliche politische Ansätze und Ideen gehören zur Demokratie dazu und sind wichtig, um die besten Lösungen für die Zukunft unserer Gemeinde zu finden. Entscheidend ist dabei, dass die Bürgerinnen und Bürger transparent und gut informiert werden um sich auf einer sachlichen Grundlage eine Meinung bilden können.
Seit Monaten wird die Gemeindevertretung mit Anträgen von Pro Wöllstadt überflutet, die in der Regel von der Gemeindevertretung mehrheitlich, mit gut begründeten Argumenten – nicht aus taktischen Gründen, abgelehnt werden.
Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit zeigen, dass Investitionen als vermeintliche Einsparpotenziale dargestellt werden, obwohl sie rechtlich notwendig und sinnvoll sind.
Im Haushalt stehen 100.000 € für den Bau von Parkplätzen für das Kulturzentrum in Ober Wöllstadt. Pro Wöllstadt will das Geld sparen um die Grundsteuererhöhung zu reduzieren.
Fakt ist: Laut Parkplatzsatzung der Gemeinde müssen für die Baugenehmigung des Kulturraums die entsprechende Anzahl an Parkplätzen vorgehalten werden, die Baulich noch nicht umgesetzt sind.
Mit dem eingesparten Geld soll die Grundsteuer B reduziert werden.
Fakt ist: Die Gelder für den Bau der Parkplätze stehen im Investitionshaushalt und nicht im Ergebnishaushalt, aus diesem Grund führt die Einsparung nicht zu einem verringern der Grundsteuer.
„Stellenflut eindämmen“, heißt einer der reißerischen Aufmacher von Pro Wöllstadt.
Wöllstadt hätte, gegenüber dem Jahr 2021, zu viele Verwaltungsmitarbeiter. Es wird der Eindruck erweckt, die Verwaltung sei überdimensioniert, obwohl tatsächlich immer mehr Aufgaben von Bund und Land auf die Kommunen übertragen werden. Diese Aufgaben müssen bearbeitet werden – dafür braucht es ausreichend Personal.
Fakt ist: Die Anzahl der gesamten Mitarbeiter der Gemeinde Wöllstadt ist von 2021 zu 2025 um rund sieben Mitarbeiter gestiegen, davon fünf Mitarbeiter im Bereich der Kinderbetreuung. Gerade im Bereich Bauamt sind in den letzten Jahren viele Dinge liegengeblieben (z.B. Parkplätze Kulturzentrum). Weitere Angelegenheiten wie z.B. die Flüchtlingsbetreuung, Vorgaben im Bereich der Kinderbetreuung, Vorgaben für Katastrophenschutz oder auch jetzt neu, das Bau-Turbo-Gesetz, sind als Aufgaben für die Verwaltung hinzugekommen.
Pro Wöllstadt stellt fest, dass die Schulden der Gemeinde seit 2021 stark angestiegen sind. Deshalb müsse die Grundsteuer B auch auf 850 % angehoben werden. Schuld sind natürlich FWG und SPD.
Fakt ist: So gut wie jede Gemeinde im Wetteraukreis muss die Steuern anheben. Die Gründe sind vielschichtig: Gelder vom Kreis wurden gekürzt, die Kreis- und Schulumlage wurde angehoben, geringere Gewerbesteuereinnahmen, steigende Kosten bei der Kinderbetreuung und nicht zuletzt steigende Personalkosten.
Pro Wöllstadt suggeriert dem Bürger in den sozialen Medien, man könne mit verschiedenen Anträgen zum Haushalt soviel Geld sparen, dass eine Steuererhöhung vermieden werden kann und sogar noch Geld übrigbleibt. Dabei werden haushalterische Regeln, an die sich die Gemeinde halten muss, völlig ignoriert. Gelder die durch den Verkauf der Mietwohnungen in Ober-Wöllstadt eingenommen werden, können nicht zur Deckung des Ergebnishaushaltes verwendet werden um somit die laufenden Verwaltungskosten zu entlasten.
Fakt ist: Leider werden in der aktuellen politischen Diskussion häufig Aussagen präsentiert, bei denen wichtige Hintergründe und Fakten nicht vollständig dargestellt werden. Politische Aussagen sollten daher stets kritisch geprüft werden. Nicht alles, was auf den ersten Blick gut klingt, hält einer genaueren Betrachtung stand. Eine fundierte Meinungsbildung ist die Grundlage jeder Wahlentscheidung.
Investitionen dienen dem Abbau eines lange bestehenden Investitionsstaus und sichern die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde. Was bringt es, wenn man sich über Jahre mit guten Zahlen schmückt, aber im Gegenzug dazu den folgenden Generationen nur Baustellen hinterlässt. Es ist die wichtigste Aufgabe jedes einzelnen Bürgers politische Aussagen für sich zu prüfen und zu bewerten bevor man zur Wahlurne geht. Man sollte nicht den Fehler machen und alles glauben was sich augenscheinlich erst mal gut anhört. Die eine oder andere Zweit- oder Drittmeinung vom Gemeindevertreter seines Vertrauens, sollte man einholen.
Wir von der FWG Wöllstadt stehen jederzeit für Fragen zur Verfügung, erläutern Zusammenhänge transparent und erklären unsere Entscheidungen offen. Sprechen Sie uns an.
Wo: Am Samstag, 7. Februar von 9 bis 12 Uhr in Nieder-Wöllstadt bei „Lifti´s Freizeitoase“ und am Samstag 14. Februar von 9 bis 12 Uhr bei „Zur Halbzeit“ in Ober-Wöllstadt.
FWG- Für Wöllstadt gut