Die CDU hat einen Antrag zu einer Hundewiese gestellt. „Wir beschäftigen uns mit jedem Antrag intensiv und für uns ist es auch nicht entscheidend, von wem der Antrag gestellt wurde. Sachlichkeit und Vernunft ist uns jedesmal wichtig“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Cornelia Ihl-Wagner. Für die Freien Wählerinnen und Wähler ist durchdachte Gemeindeentwicklung wichtig. Auch eine Fläche, auf der sich Menschen und Hunde treffen könnten, könnte Sinn machen. „Der Antrag von der CDU ist jedoch handwerklich schwach. Deshalb musste die CDU ihren Antrag im Haupt- und Finanzausschuss auch nochmal ändern“, sagte der FWG-Fraktionsvorsitzende Sebastian Briel. Die FWG hatte im Ausschuss nachgefragt, wo die Fläche entstehen sollte. „Viele Wöllstädterinnen und Wöllstädter, die am Ortsrand wohnen, fragen sich sicher schon, ob nun gegenüber eine Fläche entsteht, auf der viele Hunde zusammen Lärm machen“, sagte der FWG-Gemeindevertreter Gerhard Schlautek. Im Ausschuss konnte die CDU nicht beantworten, wo sie eine Fläche gerne hätten. Die FWG hat sich bei anderen Kommunen umgesehen, wo es bereits Hundewiesen gibt. „Einfach ist der Betrieb nicht. Es muss klare Regelungen geben und die Hundehalter müssen sich daran halten“, sagte der FWG-Gemeindevertreter Max Best. In anderen Kommunen bleiben die Hinterlassenschaften jedoch auch oft auf der Wiese zurück. „Wir haben auch hier nachgefragt, wie sich die CDU die Pflege vorstellt. Wir stehen vor der Mitarbeitern des Bauhofs, die nicht alleinig für die Entsorgung zuständig sein können. Dem ganzen Projekt würde es gut tun, wenn mehr mit offenen Karten gespielt würde“, sagte Briel. Auch auf diese Frage konnte oder wollte die CDU nicht antworten. Die CDU hat mit ihrer absoluten Mehrheit den geänderten Antrag durchgedrückt. Jetzt soll der Gemeindevorstand die offenen Fragen beantworten.
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